Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das Jahr 2021 steht kurz vor dem Abschluss. Es war zweifellos ein Jahr voller wesentlicher Herausforderungen. Eine so für uns noch nie dagewesene Situation, welche sich seit nunmehr fast zwei Jahren in einer scheinbaren „Dauerschleife“ wiederholt, fordert nach wie vor – neben den alltäglich ohnehin stattfindenden Belänglichkeiten – vieles von uns ein. Und leider… Es ist weiterhin noch nicht wirklich absehbar, wann und vor allem in welcher Form eine anhaltende Verbesserung eintreten kann und wird. Eine Ungewissheit, welche viele Menschen verständlicherweise hadern lässt. Darüber, wie sich die Dinge in unserem Land und auf der Welt entwickelt haben. Gerade in den Momenten, in welchen man die ganze Wucht der Veränderungen und Unsicherheiten spürt. Man fühlt sich ausgeliefert und manchmal auch hoffnungslos. Man empfindet den Druck oft auch als übermächtig – ist genervt und hilflos. Das ist menschlich.

Genau dann ist es wichtig, sich in Achtsamkeit zu üben. Den eigenen Fokus bewusst zu verändern… Denn: Was generell, gerade aber auch für die letzten Jahre wichtig war, hat seine Gültigkeit nicht verloren und wird sie nie verlieren: Nur Gemeinsam und im gelebten Miteinander können wir die schwierige Situationen, die gegebene Lage in unserer Gemeinde, ja in unserem Land im Griff behalten. Und dies wird entscheidend dafür sein, ob diese Zäsur trotz aller Entbehrungen für die Zukunft langfristig auch als Chance genutzt werden kann.

Zur Achtsamkeit gehört es auch, die kommende Zeit des Jahreswechsels zu nutzen, um Rückschau zu halten. Es ist wichtig Reflektion stattfinden zu lassen um dadurch positive Entwicklungspotenziale, sowohl im persönlichen Bereich als auch darüber hinaus, entdecken zu können.

Im Besonderen ist diese Zeit aber auch die Gelegenheit um „Danke“ zu sagen: Von Herzen bedanke ich mich hierbei deshalb in erster Linie erneut bei allen für den grundsätzlich vernünftigen Umgang und die weiterhin anhaltende gegenseitige Rücksichtnahme sowie auch spürbare Fürsorge ob der gegebenen Umstände.

Bedanken möchte ich mich darüber hinaus bei allen, die sich immer wieder auf‘s Neue ehrenamtlich mit ihren individuellen Fähigkeiten, ihrem Wissen, ihrer Zeit, großem Engagement und Einsatz in den diversen Vereinen und Verbänden, in sozialen, caritativen sowie auch kulturellen, sportlichen und auch gesellschaftlichen Bereichen wie auch bei der Freiwilligen Feuerwehr einbringen. Menschen, die gerade dadurch unsere Gemeinde lebens- und liebenswert mitgestalten und auf einem gesunden Fundament stehen lassen. DANKE!

Die Zeit rund um Weihnachten und den Jahreswechsel sollte vor allen Dingen auch Chancen bieten, um neue Kraft zu schöpfen und im Kreis der Liebsten Zufriedenheit zu finden. Die Besinnung auf die zentralen Werte, das Wesentliche im Leben, sollte sie prägen. Um was geht es eigentlich wirklich, sobald die Oberflächlichkeiten und Äußerlichkeiten sich auflösen?! Daher ist es gerade an diesen Tagen wichtig, auch an all jene zu denken, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Trotz der wieder einmal doch seltsamen Umstände war 2021 dennoch auch bestimmt für sehr viele von uns ein gutes Jahr. Wenn auch teilweise aus Unsicherheit gehadert wird, sollte man dabei nicht übersehen, dass es auch ein Jahr mit persönlichen, beruflichen oder auch geschäftlichen Erfolgen und privaten Glücksmomenten war. Es gibt so viel, für das wir dankbar sein können!

Es gab aber – sehr oft vielleicht ganz unerkannt – auch Menschen unter uns, bei denen das vergangene Jahr vielfach eine Zeit voll Sorgen, Trauer und Enttäuschung war – mit, vielleicht aber auch ganz ohne Corona. Vor allem all jenen Menschen wünsche ich Kraft und Zuversicht. Keiner kann sagen was die Zukunft bringen mag, daher ist es immer wichtig demütig, aber auch mit Hoffnung und stets frischem Mut in das neue Jahr zu gehen.

Uns allen wünsche ich ein gesundes Bewusstsein dafür, in Dankbarkeit annehmen zu können, was wir täglich erfahren dürfen, um damit stets das Beste für Gemeinschaft sowie Familie und sich selbst machen zu können. So tragen wir die weihnachtliche Botschaft auch mit durchs Jahr, wodurch in vielfältigster Weise Gutes geschehen kann und wird.

Denn: Es ist der sprichwörtliche „Geist der Weihnacht“ welcher uns allen auch unterm Jahr im gegenseitigen Miteinander stets beflügelt – wenn man ihn denn (zu)lässt…

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern mit Familien und Freunden sowohl persönlich, als auch seitens der Gemeinde Schaufling und in Vertretung für den Gemeinderat und die Verwaltung, von ganzem Herzen ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest, ruhige Feiertage sowie Glück, Zufriedenheit und Gottes Segen im Neuen Jahr, 2022.

Ganz besonders wünsche ich jedem von uns „BESTE GESUNDHEIT“!

Herzlichst,

Robert Bauer

1. Bürgermeister

der Gemeinde Schaufling

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