Wassersituation Schaufling

Seit einigen Wochen hat die Gemeinde große Probleme bei der Wasserversorgung. Aufgrund des Aufrufes von Bürgermeister Robert Bauer konnte ein mäßiger Rückgang bei der Wasserabnahme durch die Bevölkerung festgestellt werden. Dafür gebühre allen Dank, die sich der kritischen Situation bewusst sind und sparsam mit dem Wasser umgehen. Dies gelte nicht nur für die derzeitig angespannte Situation. Wo Wasser nicht als Trinkwasser benötigt wird, sollte grundsätzlich gespart werden. Niederschläge und Tauwetter haben nämlich erwartungsgemäß noch wenig Auswirkung auf die Quellschüttungen gehabt. Von Entwarnung könne keine Rede sein, stellte der Bürgermeister fest. Dank dem Entgegenkommen der Nachbargemeinde Lalling und von zwei Grundstückseigentümern in Woiding und Ensbach konnte von Stritzling nach Ensbach eine 1,4 Kilometer lange Notleitung verlegt werden, über die nun die Ortschaften Ensbach, Ensbachmühle, Wulreiching, Schaufling, Geßnach und Urlading versorgt werden können. Der Hochbehälter Obernberg wird damit entlastet, sodass der Einsatz von Tankfahrzeugen derzeit nicht notwendig ist. Dies spart der Gemeinde aktuell weitere Kosten und einen erheblichen Organisationsaufwand. Die Gemeindeverantwortlichen sind nach wie vor permanent damit beschäftigt, für den ganzen Gemeindebereich eine intakte Wasserversorgung aufrecht zu erhalten.

Text und Foto: Schröck

Etwa Zweidrittel der Notleitung konnten eingepflügt werden.