Spatenstich zum Bau des neuen Hochbehälters in Obernberg

Sicherstellung der Wasserversorgung für Gemeinde und Region schreitet voran

Die Sicherstellung der Wasserversorgung für die Gemeinde, die Asklepios-Klink sowie einige Ortschaften der Gemeinden Auerbach und Hengersberg schreitet zügig voran. Nach dem Bau einer Verbindungsleitung vom Hochbehälter Obernberg zum Hochbehälter Thannberg der WBW im letzten Jahr wurde kürzlich mit dem Bau eines neuen Hochbehälters bei Obernberg begonnen, der ein Fassungsvermögen von 600 Kubikmeter erhält. Eingebaut werden zwei Edelstahlbehälter mit jeweils 300 Kubikmeter. Nach Fertigstellung des Projektes wird der alte Hochbehälter der Gemeinde Schaufling aufgelassen. Die Fertigstellung ist für August 2022 vorgesehen. Die Entwurfsplanung stammt vom Ingenieurbüro Beer (Deggendorf). Mit den weiteren Planungsleistungen und der Bauleitung wurde das Büro SBERATENDE INGENIEURE (Barbing) beauftragt.

Vertreter der Kommunen, der Klinik, von Waldwasser, der Planer und der Baufirma trafen sich zum symbolischen Spatenstich. Bürgermeister Robert Bauer als „Hausherr“ bezeichnete die Maßnahme als historisches Projekt für die ganze Region. Nach Fertigstellung des Hochbehälters ist die Wasserversorgung auch für die nachfolgenden Generationen gesichert. Welche Probleme auftreten können habe die Wassernot vor einigen Jahren gezeigt. Ohne die Mitwirkung von Waldwasser mit tatkräftiger Unterstützung des Landratsamtes sowie des Wasserwirtschaftsamtes in Deggendorf wäre die neue Wasserleitung zum Hochbehälter von Waldwasser und der Bau des gemeindlichen Hochbehälters nicht möglich gewesen. Die Zusammenarbeit war einwandfrei. Dafür gebühre den beteiligten Institutionen, den Planern und der Baufirma Dank. Der besondere Dank des Gemeindechefs galt dem Grundstückseigentümer Hans Stangl (Obernberg), der durch sein Entgegenkommen bei der Grundstücksbereitstellung den Bau ermöglichte.

Landrat Christian Bernreiter gratulierte der Gemeinde zu dem Projekt. Die Entscheidungen der Gemeinde zur Neugestaltung der Wasserversorgung seien richtig. Waldwasser habe immer mehr Abnehmer. Sie liefere derzeit jährlich gut 12 Millionen Kubikmeter Wasser. Nach der Wassernot vor einigen Jahren haben Gemeinde, Landratsamt und Waldwasser nach Lösungen gesucht und auch gefunden. Eine sichergestellte Wasserversorgung ist auch für den Betrieb der Asklepios-Klink von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Der Hochbehälterbau wird von Waldwasser finanziell unterstützt.

Waldwasserchef Hermann Gruber äußerte sich erfreut über den gefundenen Bauplatz. Der Hochbehälter werden nach Waldwasserstandart gebaut. Im Versorgungsgebiet von Waldwasser stehen ausreichend Hochbehälter zur Verfügung, um größere Wasserrohrbrüche abzufedern.

Aus der Gästeliste: Landrat Christian Bernreiter, 3. Bürgermeister Ewald Straßer (Hengersberg), Bürgermeister Gerhard Weber (Auerbach), leitender Baudirektor  Hermann Gruber (Waldwasser), Geschäftsführer Marcus Harig (Asklepios Klink) mit Mitarbeiter Max Besl, Max Stingl (Wasserwirtschaftsamt), Planer Hans Beer (Deggendorf),  Rudolf Geiß und Tobias Harant (VG), mehrere Gemeinderäte sowie Bauhofmitarbeiter der Gemeinde Schaufling, Johann Stangl (Dietmannsberg), Enno Scholz und Christina Liebl (S2 BERATENDE INGENIURE, Regensburg), Bauleiter Georg Ranzinger und Polier Hans Aichinger (Baufirma Pfaffinger). vgl

Nahmen den symbolischen Spatenstich vor Georg Ranzinger (v.l.), Hans Beer, Hans Aichinger, Enno Scholz, Robert Bauer, Christian Bernreiter, Hermann Gruber, Marcus Harig, Gerhard Weber und Ewald Straßer

Foto: Schröck