Mit den Bauarbeiten zur Kindergartenerweiterung wurde im April begonnen. Nun wurde der symbolische Spatenstich nachgeholt. Dazu konnte Bürgermeister Robert Bauer Gemeinderäte, Verwaltungsmitarbeiter, Planer, Kindergartenvertreterinnen, den Pfarrcaritaschef und Vertreter der am Bau beteiligten Firmen begrüßen. 

Der Gemeindechef erinnerte daran, dass die Nachfrage nach Plätzen im Kindergarten in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen zugenommen hat. Bisher stehen 59 Kindergartenplätze und 12 Krippenplätzte zur Verfügung. Um dem Bedarf gerecht zu werden und die gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen, erwies sich eine Erweiterung als unumgänglich. Im April 2020 hat der Gemeinderat die Erweiterung beschlossen. Nach einer intensiven Planungsphase und zahlreichen Abstimmungen mit Verantwortlichen, Fachstellen und der Zuschussbehörde konnte nun mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Ausschreibung hat zufriedenstellende Ergebnisse gebracht. Die Erweiterung entsteht auf dem Platz des bisherigen Gemeindehauses, dass weichen musste. Zu Beginn des Kindergartenjahres 2023/2024 soll der Neubau bezogen werden. Dann ist in der Kindertageseinrichtung Platz für 77 Kinder. Dazu kommen 24 Krippenplätze. Im Erweiterungsbau mit knapp 500 Quadratmeter werden neben den beiden Krippengruppen jeweils mit Gruppenraum, Schlafraum und sanitären Anlagen eine zentrale Küche zur Essensausgabe sowie ein gemeinsamer Essensraum für Regelgruppen und Krippenkinder untergebracht. Dieses Raumangebot gab es im Bestand ebenso wenig wie ein Aufenthaltsraum für das Kindergartenpersonal. Die drei Regelgruppen werden im Altbau untergebracht. Die Belästigung durch den Baulärm lässt sich nicht ganz vermeiden. 

Die Kosten für den Erweiterungsbau werden sich auf etwa 2 Millionen Euro belaufen. Die Gemeinde kann aus zwei Zuschussprogrammen mit einer Förderung von rund 1,3 Millionen Euro rechnen. Für die Gemeinde bleibt eine Eigenleistung von etwa 700 000 Euro. Bei der Zuschusshöhe hatte die Gemeinde Glück. Grundlage für die Berechnung der Förderung ist der Kostenrichtwert für die Hauptnutzfläche. Und der wurde zum 1. März um gut 10 Prozent erhöht. Dadurch kommt die Gemeinde in den Genuss einer höheren Förderung. 

Der Bürgermeister dankte dem Architekten und den Fachplanern für die bisherige gute Zusammenarbeit und den Firmen für die guten Angebote.

Machten den Spatenstich (v.l.) Friedrich Scheßl (Elektroplaner), Christian Weiß (Firma Holzbau Weiß, Zimmererarbeiten), 3. Bürgermeister Franz Zacher, 2. Bürgermeister Josef Stangl, Planer Stephan Meier, Kindergartenleiterin Maria Paulik mit Verstärkung aus dem Hause, Caritasvorsitzender Karl Aufschläger, Bürgermeister Robert Bauer, Philipp Piatka (HLS-Planer) und Fritz Schaller (Firma Schaller, Baumeisterarbeiten)

Text und Foto: Andreas Schröck

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