Segnung Totenbrett Helmut Stadler

In den letzten Jahren wurde in einer Gemeinschaftsaktion die Hubertuskapelle an der Zufahrt zur Asklepios-Klinik saniert. Daran beteiligten sich auch mehrere Mitglieder der Waldvereinssektion Lallinger Winkel. Große Verdienste bei den Arbeiten erwarb sich dabei Helmut Stadler aus Rohrstetten, der am 30. Januar verstorben ist. Bereits kurz nach seinem Tod kamen an den Arbeiten Mitwirkende um Bürgermeister Robert Bauer überein, die bestehende Totenbretteranlage an der Kapelle um ein Erinnerungsbrett für Helmut Stadler zu ergänzen und damit sein hervorragendes Wirken bei der Kapellensanierung zu würdigen. Gesagt, getan. Sämtliche Arbeitsleistungen wie Beschriftung und Aufstellung des Totenbrettes wurden ehrenamtlich erbracht, das benötigte Material wie das passende Holz und die Farbe wurden gestiftet. Die Organisation lag zum Großteil bei der Familie Bachinger (Lalling). Sie hat auch die Segnung vorbereitet und dafür die Kapelle geschmückt. Zur Segnung des Totenbrettes versammelten sich etwa 30 Personen, unter ihnen für die Waldvereinssektion die stellvertretenden Vorsitzenden Georg Klein und Gebhard Schöffmann sowie Bürgermeister Bauer. Eigentlich war ursprünglich zur Segnung eine Maiandacht für die Öffentlichkeit geplant. Wegen Corona beschränkte sich der Kreis der Gäste auf Familienmitglieder sowie Helfern bei der Kapellensanierung und Freunde.

Pünktlich zum Beginn der Feierlichkeit stellte sich sonniges Wetter ein. Außerdem waren genau zu diesem Zeitpunkt die Schauflinger Kirchenglocken zu hören. Bei der Begrüßung ging Bürgermeister Robert Bauer auf das Engagement von Helmut Stadler bei der Sanierung der Kapelle ein. Kapelle und Umwelt waren für Helmut Stadler etwas Besonderes, wie er immer betont hat. Die Helfergruppe sowie seine Freunde wollten mit dem Totenbrett ein besonderes Andenken schaffen, an einer Stelle, wo er sich ehrenamtlich verdient gemacht hat.

Die Segnung des Totenbrettes nahm Frater Stephan Stadler vor, ein Bruder des Verstorbenen. Er sprach die Hoffnung aus, das Totenbrett werde zu einem Ort des Gebetes. Im Namen der Witwe Gerda Stadler und der ganzen Familie dankte er allen, die das Totenbrett gestiftet und zur Aufstellung beigetragen haben. Mit der Segnung soll an Helmut Stadler erinnert und für ihn gebetet werden.

Die Andacht wurde von der Rohrstettener Dorfmusi musikalisch umrahmt. Nach der Segnungsfeier trafen sich die Teilnehmer zum gemeinsamen Mittagessen in Rohrstetten. vgl

Frater Stephan Stadler (v.l.) segnete das Totenbrett, hier zusammen mit der Witwe Gerda Stadler und Bürgermeister Robert Bauer, dazwischen das neue Totenbrett

Foto: Schröck