Dank der Ruselstiftung gibt es ab sofort einen installierten Lebensretter am Ruselfunktionshaus. Schauflings Bürgermeister Robert Bauer hatte sich für die Anschaffung des Gerätes beim „Gipfeltreffen 2021“ ausgesprochen. Er ist bei der Ruselstiftung und der Stadt Deggendorf auf keine tauben Ohren gestoßen. Mit der Übernahme der Anschaffungskosten durch die Stiftung und der Wartungskosten durch die Stadt konnte am beliebten Wander- und Langlaufzentrum ein wesentlicher Sicherheitsfaktor erzielt werden. Stiftungsvorsitzender Andreas Hille stellte bei der Inbetriebnahme die Arbeit der Stiftung und den Stiftungszweck vor. Experte Peter Junghanns kennt die Tücken der lebensgefährlichen Herzrhythmusstörung. Durch die sprachgesteuerte Anleitung müssen Ersthelfer keine Scheu vor dem Gebrauch des Defis haben. „Einziger Fehler, den man machen kann, ist nicht zu helfen“, stellte Junghanns fest. Wichtig findet Inge Edmeier, Tourismus-Referentin des Landkreises, dass jeder weiß, wo im Ernstfall die „Lebensretter“ zu finden sind. Obendrein will man den im Funktionshaus befindlichen Seminarraum nutzen, um Schulungen am Gerät für die Bevölkerung anzubieten.

Im Bild (v.l.): Bürgermeister Anton Stettmer (Grafling), Andreas Hille, Robert Bauer, Inge Edmeier, stellvertretende Bürgermeisterin Renate Wasmeier (Deggendorf), stellv. Stiftungsvorsitzender Andreas Führmann, Bürgermeister Walter Nirschl (Bischofsmais), stellv. Bürgermeisterin Maria Gruber (Lalling), Peter Junghanns, Sophia Kainz (Tourist-Info Deggendorf) und Birgit Loibl (Tourist-Info Bischofsmais).

pk/F.: Isabell Obermayer

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