Rückblick beim Erholungsflächenverein, Bericht über Kurpark

Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins zur Sicherstellung überörtlicher Erholungsgebiete für den Raum Lalling und Umgebung im Gasthaus Oswald (Ranzing) informierte Vorsitzender und Bürgermeister Josef Streicher über das Geschehen des letzten Jahres.

Der Erholungsflächenverein hat nach seinen Angaben derzeit 118 Mitglieder, um fünf weniger als ein Jahr zuvor. Warum nur 16 Mitglieder zur Versammlung gekommen waren, konnte sich Streicher nicht erklären, zumal der Verein ein Vorzeigeprojekt wie den Feng-Shui-Kurpark unterstützt. Von den Mitgliedern sind 34 Familienmitgliedschaften, so dass der eigentliche Mitgliederstand bei mindestens 152 liegt. Die meisten Mitglieder kommen mit 73 (davon 23 Familien) aus dem Gemeindebereich Lalling, gefolgt von 31 (10) aus der Gemeinde Hunding, fünf (1) aus der Gemeinde Schaufling und zwei aus der Gemeinde Grattersdorf. Die anderen Mitglieder wohnen außerhalb des VG-Bereiches. Der Vorsitzende rief zur Mitgliederwerbung auf.

Der Kurpark werde im Gemeindehaushalt als kostenrechende Einrichtung geführt. Die Arbeitsleistungen des Bauhofes werden als Ausgaben für den Kurpark durchgebucht. Im letzten Jahr waren 457 Stunden sowie Maschineneinsatz von 5 000 Euro zu verzeichnen. Diese Verbuchungen haben zwar dazu geführt, dass ein rechnerisches Defizit entstanden ist. Das wurde durch eine Entnahme aus der Sonderrücklage Kurpark aber ausgeglichen. Diese Rücklage belief sich nach Ausgleich des Defizits am Jahresende noch auf 15 300 Euro. Auch wenn es vielfach immer noch nicht geglaubt wird, aus allgemeinen Steuermitteln musste die Gemeinde für den Unterhalt des Kurparks bisher nichts verwenden. In nicht unerheblichem Maße dazu beigetragen haben die Erlöse aus Veranstaltungen. So konnte dank der Mithilfe der Mitglieder und zahlreicher Spender für die Tombola im letzten Jahr beim Kurparkfest wieder ein Überschuss von 3 300 Euro erzielt werden. Gut angekommen ist auch der Weißwurstfrühschoppen mit einem Überschuss von 420 Euro.

Streicher dankte den Mitgliedern, die im letzten Jahr bei den Arbeitseinsätzen mitgewirkt haben. Der heurige Frühjahrseinsatz ist ausgefallen. Der Park schaut gut aus. Problem ist momentan der Keltengarten. Der vom Zündler befallene Buchs wurde nämlich ausgerissen. Eine Ersatzpflanzung ist notwendig, um den Charakter des Keltengartens zu erhalten. Dies soll in den nächsten Wochen erfolgen. Benötigt werden etwa 300 Pflanzen. Während des Jahres werde er darauf schauen, wie sich die Wasserpflanzen im Kurparksee entwickeln, teilte Josef Streicher mit. Erst danach werde entschieden, ob wieder eine größere Aktion notwendig wird.

Gedankt wurde auch den Kurparkführern für ihren Einsatz und den Mitgliedern der Vereinsführung, vor allem dem stellvertretenden Vorsitzenden Josef Freund für die Unterstützung.

Auf Vorschlag des Vorsitzenden soll den Mitgliedern auch heuer wieder ein Ausflug angeboten werden. Aus der Mitte der Versammlung wurden mehrere Vorschläge gemacht wie eine Fahrt zum Oktoberfest, eine Flughafenbesichtigung oder ein Schiffausflug auf der Donau. Die Vereinsführung werde darüber beraten, wurde festgestellt. Vorgestellt wurde das von der Tourist-Info für den Kurpark erarbeitete Veranstaltungsprogramm, das leider zu wenig angenommen werde. Programmflyer gibt es in der Tourist-Info und am Kurparkpavillon. Beklagt wurde zudem, dass der Besuch der Gastronomie im Kurpark durch die einheimische Bevölkerung zurückgegangen ist.

Text: Schröck