In der Jahresschlusssitzung hielt Bürgermeister Robert Bauer Rückschau auf das ablaufende Jahr. Als Maßnahmen der Gemeinde nannte er die Fortführung des Breitbandausbaues mit Abschluss des BA II, die dementsprechende Weiterführung durch den Höfebonus, die Auftragserteilung für ein neues Förderprogramm und die Markterkundung für ein Bundesprogramm sowie den Bau eines neuen Hochbehälters zur Sicherung der Wasserversorgung. Für das Großprojekt Gestaltung Dorfmitte wurden Projektplanungen durchgeführt und intensive Fördermittelbesprechungen mit der Regierung durchgeführt sowie die Ausschreibung vorbereitet. 2022 soll es losgehen. Gleiches gilt für die Kindergartenerweiterung, mit der ebenfalls 2022 begonnen werden soll. Um die zu ermöglichen wurde das Gemeindehaus abgerissen. Die Gemeindekanzlei ist für eine Übergangszeit in die ehemalige Raiffeisengeschäftsstelle umgezogen. Am Leichenhaus wurde ein barrierefreier Zugang geschaffen, in Ensbachmühle ein Buswartehäuschen aufgestellt. Beschlossen wurde der Beitritt zum Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz. Desweiteren führte der Gemeindechef an die Partnersuche zur Realisierung eines Nahversorgers beim ehemaligen List-Anwesen, den Bau einer geförderten Flutlichtanlage durch den Sportverein, die gemeindliche Unterstützung der Vereine durch den Sozialfond, Arbeiten im Rahmen Gewässer III, das gemeinsame Angebot von Stadt und Landkreis Deggendorf, Brauerei Moos und Gemeinde für einen Rodelhang auf der Rusel, die viel Zeit und Geld kostende Biberproblematik, die Zusammenarbeit in der ILE Sonnenwald, die coronabedingt erschwerte Arbeit des Tourismus- und Wanderstammtisches und die Zusammenarbeit im Streuobstwiesenkompetenzzentrum Lallinger Winkel. Im Bauhof und bei der VG ergaben sich einige personelle Änderungen. Bei mehreren Vereinen wurden neue Vorsitzende gewählt.

Hohen Besuch hatte die Gemeinde durch den damaligen Finanzminister und jetzigen Bundeskanzler Olaf Scholz. Als besondere Ereignisse nannte der Bürgermeister den Christophorus-Markt mit Kabarettabend, die Maibaumaufstellung, das Ferienprogramm der Vereine, das Corona-Kunstprojekt und das Corona-Hilfswerk, die Herausgabe eines Wanderbuches durch Sonja Berndl, die Benefizaktion „Plätzerlbuch“ und den 70. Geburtstag von Altbürgermeister und Ehrenbürger Hermann Hackl. 

Der Bedarf an Bauland ist da, der Erwerb von geeigneten Grundstücken äußerst schwierig. Der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit zu einem Appell an alle Grundstückseigentümer, Grundstücksverhandlungen mit der Gemeinde zu führen. 

Die Einwohnerzahl von 1544 hat sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig geändert. Es wurden 15 Geburten und 19 Todesfälle verzeichnet. Erinnert wurde an die Verleihung der Kommunalen Dankurkunde an Richard Anzenberger, Karl Bauriedl und Alfons Berndl, des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten an Rosi Trissler, der Auszeichnung für 50mal Blutspenden an Franz Greil und der Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber an Ferdinand Brandl, Josef Streicher und Josef Färber. 

Was steht nach Aussage des Bürgermeisters an? Genannt wurden u.a. die Fertigstellung der Wasserversorgung, die Erweiterung des Kindergartens, der Beginn der Sanierung der Dorfmitte, die Weiterführung des Breitbandausbaues, die Sanierung des GEHsundheitsweges und etliche kleinere Maßnahmen.

Zum Schluss bedankte sich der Bürgermeister bei allen, die sich in irgendeiner Weise für die Allgemeinheit eingesetzt haben. vgl

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