Regelmäßige Pflege der Forstwege

Bei den oben angesprochenen Instandsetzungsmaßnahmen der Bierlüßweges konnte festgestellt werden, wie schnell neu erbaute oder sanierte Forstwege wieder zuwachsen. Gräben füllen sich, das Profil verwittert oder wird auch durch unsachgemäßen Holzabtransport beschädigt. Die Nutzung des Weges ist binnen weniger Jahre arg beeinträchtigt. Grundsätzlich obliegt es den Anliegern (Unterhaltspflicht der Anlieger, Bayerisches Straßen- und Wegegesetz), sich um die Belange der großzügig durch Freistaat und Gemeinde geförderten Wege zu kümmern. Sollte dies nicht funktionieren, wird die Gemeinde Schaufling in Zukunft diese geförderten Forstwege regelmäßig (max. im 5-Jahresrhythmus, je nach Bedarf) pflegen lassen, um einer langfristigen Beeinträchtigung vorzubeugen. Die dementsprechend anfallenden Kosten werden dann nach Kostenschlüssel jeweils auf die betreffenden Anlieger umgelegt, abzüglich des gemeindlichen Eigenanteils von 25 Prozent. Dies soll zum einen vor allem auch für die Eigenverantwortung sensibilisieren, zum anderen aber auch für alle Grundstücksanlieger die langfristige vernünftige Nutzbarkeit der mit öffentlichen Mitteln erbauten Wege gewährleisten. Etwaige Maßnahmen dieser Art werden vorher natürlich schriftlich mitgeteilt. Ein hervorragender Vorschlag kam seitens Anlieger in dieser Sache bei der Instandsetzung des Bierlüßweges. Hier hat sich ein Dorf mit dem Jagdgeld die anteilsmäßige Wegeinstandsetzung gemeinsam finanziert. Ein beispielhaftes Unterfangen.

Robert Bauer, Bgm.