Im Familienkreis wurde die im Alter von 89 Jahren verstorbene Oberlehrerin Irmengard Nachtmann auf dem Schauflinger Friedhof bestattet. Geboren wurde sie am 28. August 1933 in Sattling. Die Ausbildung genoss sie am Musischen Gymnasium und an der Lehrerbildungsanstalt der Englischen Fräulein in Passau-Freudenhain.

Generation von Schauflingern wurden von ihr in der Schauflinger Schule unterrichtet. 

Irmengard Berger kam zum 24. Mai 1956 als Lehramtsanwärterin an die Schauflinger Schule. Im Jahre 1962 gründete sie mit Georg Nachtmann aus Geßnach eine Familie. Die Lehrerin blieb bis zu ihrer Pensionierung in Schaufling und hat damit alle Änderungen in der Schulorganisation und im Schulwesen mitgemacht. Im Jahre 1975 übernahm sie die Leitung der Schauflinger Grundschule. 1979 wurde der Schulverband Lalling-Schaufling gegründet und die Schauflinger Schule verlor ihre Selbständigkeit. Irmengard Nachtmann war damit die letzte Schulleiterin in Schaufling, blieb aber bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 1992 als Lehrkraft weiterhin an der Grundschule Schaufling. Anfang Dezember 1992 wurde sie mit einer Feier im Schulkreis in den Ruhestand verabschiedet.

Irmengard Nachtmann war eine beliebte und geachtete Lehrerin, die sich in der gesamten Dienstzeit als Lehrerin durch ihr pädagogisches Wirken um Schule und Kinder verdient gemacht sowie das Ansehen der Schule gemehrt hat. 

Irmengard Nachtmann war tief in der Gemeinde verwurzelt Dies zeigt auch die Mitwirkung der guten Sängerin im Schauflinger Kirchenchor. Sie war jahrzehntelang bis zu deren Auflösung Mitglied des Kirchenchores Schaufling. Von 1994 bis 2003 leitete sie den Chor. Bereits 1988 wurde sie für 25 Jahre Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet.

Um die Verstorbene trauern Tochter Sylvia, drei Enkelinnen und zwei Urekelinnen. 

Text: Andreas Schröck, Foto: Familie