Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schaufling

Auf ein wiederum ereignisreiches Jahr blickte Vorsitzender Robert Bauer bei der Generalversammlung der Feuerwehr im Gasthaus List zurück. In seinem Bericht erinnerte er an einen Gottesdienst für verstorbene Mitglieder, die Teilnahme mit eigenem Wagen an einer Faschingshochzeit der Feuerwehr St. Englmar, die Beteiligung am „ROT-BLAU“-Faschingsball, die Teilnahme am Dorfkegeln, den Besuch von Veranstaltungen von Pfarrei und Vereinen, das eigenen Hallenfest, einen Zweitagesausflug in die Steiermark, einen Kabarettabend mit „Schleudergang“, einen Kameradschaftsabend und eine Haussammlung sowie die die Abholung des Friedenslichtes. Außerdem konnte mehreren Altersjubilaren gratuliert werden. Der Vorsitzende dankte für das Engagement der Mitglieder und die Zusammenarbeit mit der Feuerwehrführung. Für Oktober 2019 wäre ein mehrtägiger Ausflug an den Gardasee angedacht.
Kommandant Benjamin Guntkowska berichtete von 30 Einsätzen, von denen 24 auf technische Hilfeleistung und vier auf Brandeinsätze entfallen. Außerdem gab es zwei Fehlalarme. Teilgenommen haben an den Einsätzen insgesamt 494 Personen, die 504 Einsatzstunden geleistet haben. Sechs Mitglieder waren an keinem Einsatz beteiligt. Bei 25 Übungen haben sich 56 Mitglieder beteiligt, sieben an keiner. Jeweils eine Gruppe hat erfolgreich Leistungsprüfungen Löschangriff sowie Technische Hilfeleistung absolviert. 22 Mitglieder besuchten Lehrgänge und Fortbildungen. Die Mitgliederzahl von 213 hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Davon sind 63 aktiv, 13 gehören zur Jugendabteilung. Von den fünf Ehrenmitgliedern sind zwei noch aktiv. Zur Feuerwehr gehören außerdem 82 passive und 52 fördernde Mitglieder. Die Atemschutzpflegestelle wurde umgebaut, der Löschwassertank des TLF repartiert. Erworben wurden zehn Meldeempfänger, 20 Helme und ein Einsatztablett für das HLF 10. Ein Anliegen ist dem Kommandanten die Eigenkontrolle der persönlichen Ausrüstung sowie Pflege und Reinigung der Fahrzeuge nach Einsätzen oder Übungen. Mängel sollten den Gerätewarte oder dem Kommandantenteam mitgeteilt werden.

Der Finanzbericht von Kassier Hermann Leitl fand die Zustimmung der Mitglieder.
Die 28 Atemschutzträger waren nach dem Bericht von Atemschutzgerätewart im letzten Jahr dreimal im Einsatz, haben an vier Übungen teilgenommen und viermal die Atemschutzübungsanlage in Deggendorf besucht. Mehrere Mitglieder besuchten Fortbildungsveranstaltungen und beteiligten erfolgreich am Atemschutzleistungswettbewerb in Osterhofen. Insgesamt wurden 106 Pressluftflaschen geleert, 86 Masken und 84 Geräte überprüft und gereinigt. Gekauft wurden acht Flammschutzhauben, erneuert die Atemschutzwerkstatt mit insgesamt 110 Stunden Eigenleistung.

Das Kommandantenteam Benjamin Guntkowska (v.l.) und Alexander Grafenauer sowie Vorsitzender Robert Bauer (r.) mit den Geehrten und Beförderten

 

 

 

Ehrungen, Beförderungen, Jugendfeuerwehr
Dank einer Mitgliederwerbung konnte die Jugendfeuerwehr erhöht werden. Nach dem Übertritt einiger Jugendlicher in den aktiven Dienst gehören jetzt 14 Jugendliche zur Jugendwehr, teilte Jugendwart Markus Röhrl mit. Der Nachwuchs hat elf Übungen gemacht, davon eine 24-Stunden-Übung und an einem Wissenstest in Metten teilgenommen. Kegeln in Grattersdorf stand bei der Jahresabschlussfeier auf dem Programm.
Befördert wurde Franz Grafenauer zum Feuerwehrmann. Das Dienstaltersabzeichen für 25 Jahre aktive Dienstzeit erhielten Manfred Amann, Markus Bauer, Josef Kraus jun., Helmut Schober und Gerhard Spannmacher jun., für 40 Jahre aktive Dienstzeit Ferdinand Schuster und Georg Streicher. Ein kleines Präsent der Gemeinde als Anerkennung gab es für die drei fleißigsten Wehrmänner. Mit 41 Teilnahmen an Übungen und Einsatzdienst sicherte sich Sebastian Christlmeier den ersten Platz. Die nächsten Plätze gingen an Vorjahressieger Johann Schwarz mit 39 Teilnahmen und Michael Kargl mit 31 Teilnahmen.

In seiner Eigenschaft als Bürgermeister informierte Robert Bauer, dass die Gemeinde im Vorjahr für die Feuerwehr etwa 46.000 Euro ausgegeben hat. Der Gemeindechef lobte die Kommandanten und die Führungskräfte für ihre Sparsamkeit. „Eine Gemeinde könnte sich gar nicht leisten, was hier geleitstet wird – im Ehrenamt und Freiwillig“, stellte Bauer fest.
Die Sicherheit vor Ort ist spürbar. Er bezog sich ausdrücklich auch auf Schneebrucheinsätze zum Jahresbeginn. Er sei stolz, vor Ort solche fähige Leute im Dienst am Nächsten zu haben. Hervorzuheben sei die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr.
Zur Versammlung konnten auch Ehrenkommandant Gerhard Spannmacher sen. und Ehrenvorstand Kajetan Amann begrüßt werden.

Text: Schröck
Foto: Erwin Graf