Gemeinderatsitzung

Im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Gemeinderates stand erneut das weitere Vorgehen für die Planung „Dorfmitte“. Bürgermeister Robert Bauer informierte über einen Ortstermin mit der Regierung von Niederbayern und dem Amt für Ländliche Entwicklung. Als Ergebnis kann festgestellt werden, dass ein kompletter Abriss des Listanwesens definitiv nicht förderfähig ist, da große Teile der Substanz noch verwertbar sind und daher genutzt werden können. Lediglich Anbauten und Nebengebäude können beseitigt werden. Eine Entkernung des Hauptgebäudes mit neuer Aufteilung der Räumlichkeiten ist nicht förderschädlich. Die Förderquote beträgt 80 Prozent. Ein Neubau wäre nur zuwendungsfähig, wenn überhaupt kein Gebäude vorhanden wäre, was nicht der Fall ist. Der Gemeinderat legte deshalb fest, die Planung mit dem jetzigen Gebäude fortzusetzen.

Zugestimmt wurde einem Antrag eines Hausbesitzers aus Haslach, der sein Haus an die Schauflinger Wasserversorgung anschließen will. Der Antragsteller will vom Hochbehälter Obernberg auf eigene Kosten eine Leitung zu seinem Haus verlegen. Die Leitung bleibt privat. Die Räte stimmen dem Anschluss zu, versahen sie allerdings mit Auflagen. Voraussetzung ist ein Übergabeschacht mit Zähler sowie eine Sondervereinbarung, in der die Gemeinde auch ein Zugriffs- und Prüfungsrecht erhält. Mit den Stadtwerken Deggendorf ist eine Zweckvereinbarung zur Regelung des Anschlussbeitrages und der Wassergebührenabrechnung abzuschließen. Außerdem sollen zwei angrenzende Hausbesitzer in Haslach auf eine Anschlussmöglichkeit hingewiesen werden.

Keine Einwände gab es gegen den Bauantrag von Bernd Lenhart-Höß zum Abriss eines Backofens und Neubau einer Garage mit Nebengebäude in Urlading.

Schröck