Gemeinderatsitzung

Mit dem Ansinnen des Sportvereins zum Erwerb von Sportplatzpflegegeräten befasste sich in seiner jüngsten Sitzung der Gemeinderat. Der Verein teilte mit, dass Mähwerk und Kehrmaschine alters- und abnutzungsbedingt nur noch bedingt einsatzbereit sind. Ersatzteile sind nicht mehr verfügbar. Der Verein ist deshalb gezwungen, in absehbarer Zeit neue Geräte zu kaufen. Dafür bieten sich für den Sportverein drei Möglichkeiten, der Ankauf von neuen Gerätschaften zum Angebotspreis von 21 950 Euro, der Kauf eines Vorführgerätes mit 180 Betriebsstunden mit einem Preisnachlass von 2 000 Euro gegenüber dem Neupreis oder der Kauf eines Vorführgerätes mit 1 000 Betriebsstunden zum Preis von 14 000 Euro. Die einzelnen Möglichkeiten wurden den Räten vom früheren Vorsitzenden Alois Tannerbauer erläutert. Der Verein bat für den Erwerb die Gemeinde um finanzielle Unterstützung. Die wurde auch zugesagt. Der Verein erhält einen Zuschuss von 35 Prozent vom Kaufpreis der Gerätschaften, maximal 7 000 Euro.

Zugestimmt wurde den Anträgen von Ferdinand und Claudia Lallinger sowie von Daniel Schober auf isolierte Befreiung von Festsetzungen der Bebauungspläne „Am Alten Sportplatz I“ und „Heidgrund“ für ihre Bauvorhaben.

Der neue Eigentümer eines Wohnhauses nördlich von Nemering beantragte für sein Anwesen den Anschluss an die gemeindliche Wasserversorgung und die Kanalisation. Dem stimmte der Gemeinderat zu. Dies gilt auch für den Abschluss einer Sondervereinbarung. Bei der Verlegung der Leitungen ist ein Leerrohr für die spätere Verlegung eines Glasfaserkabels mit zu verlegen.

Bürgermeister Robert Bauer berichtete den Räten von der geplanten Erstellung eines Mobilfunkmasterplanes für den Ländlichen Raum, deren Erstellung über die Gemeinden abgewickelt werden und über ein Bundesförderprogramm mit 100 Prozent gefördert werden soll. Der Gemeinderat erklärte sein Einverständnis.

Text: Schröck