Als Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Schaufling konnte Stefan Zacher in der Dorfschänke in Nadling rund 40 Mitglieder begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Robert Bauer mit seinen Stellvertretern Josef Stangl und Franz Zacher, Ehrenkommandant Gerhard Spannmacher, Ehrenvorsitzendem Kajetan Amann sowie Ehrenmitglied Fahnenmutter Rosemarie Prem, er sprach dem erkrankten und deshalb nicht anwesenden Ehrenkommandanten Johann Weiß die besten Genesungswünsche aus.

In seinem Tätigkeitsbericht bat der Vorsitzende zunächst um eine Gedenkminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Johann Klarl und Josef Söldenwagner. An Vereinsaktionen konnten wegen der Pandemie nur wenige Veranstaltungen durchgeführt werden. Stattfinden konnte die Jahreshauptversammlung im Sportheim,  die Haussammlung wurde kontaktlos (nur mit Überweisung) durchgeführt. Ein großer Dank erging an die Bevölkerung für das hervorragende Sammlungsergebnis. Auf Initiative des Kreisbrandinspektors Bernhard Süß für seine Feuerwehren fand auch das Friedenslicht am Heiligen Abend dank Jugendwart Erwin Graf und seiner Frau Manuela wieder den Weg nach Schaufling.

Der Verein konnte zu drei Hochzeiten von Kommandant Alexander Grafenauer mit Kerstin, seinem Vorgänger Benjamin Guntkowska mit Yvonne und Jugendwart Erwin Graf  mit Manuela gratulieren, außerdem zum runden Geburtstag von Albert und Franz Scheßl. Selbstverständlich beteiligte sich die Schauflinger Wehr auch am Volkstrauertag. Mit derzeitig 224 Mitgliedern sind es sieben mehr als im letzten Jahr, davon sind 70 Mitglieder aktiv, 13 bei der Jugendfeuerwehr und fünf Ehrenmitglieder.

Kommandant Alexander Grafenauer berichtete über das Dienstgeschehen im vergangenen Jahr: Trotz der Coronapandemie hatte die Schauflinger Wehr in Notfällen auszurücken, wenngleich der Übungsbetrieb stark eingeschränkt war: Insgesamt waren 59 Einsätze zu verzeichnen, 19 Übungen konnten abgehalten werden, aber auch Lehrgänge wie die Modulare Truppausbildung, ein Lehrgang in Technischer Hilfeleistung oder ein Fahrsicherheitstraining und fünf Gruppenführerrunden konnten besucht werden.

Kassenwart Andreas Kraus konnte trotz der eingeschränkten Vereinsaktivitäten von einem stolzen „Plus“ in der Vereinskasse berichten. Nachdem die Kassenprüfer Josef Stangl und Franz Zacher eine hervorragende Kassenführung bescheinigen konnten, war die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft nur noch Formsache.

Atemschutzbeauftragter Bastian Christlmeier konnte von 24 aktiven Geräteträgern berichten, die vier Einsätze, acht Bereitschaften und sieben Übungen absolviert haben, wobei  knapp 50 Pressluftflaschen geleert wurden. Christlmeier bedankte sich bei den Geräteträgern, die durch ihren erhöhten Übungsaufwand und ihren körperlichen Einsatz zum Einsatzerfolg bei Brandeinsätzen beitragen. Jugendwart Erwin Graf konnte von derzeit 14 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr berichten, auch hier waren wegen Corona die Ausbildungsmöglichkeiten und sonstigen Freizeitaktivitäten fast nicht möglich. Die Jugendgruppe übt aber derzeit für die Abnahme der Jugendflamme und wird auch weitere Aktivitäten in Abhängigkeit der geltenden Vorschriften wieder aufnehmen.

Kommandant Alexander Grafenauer konnte Markus Spannmacher zum Oberfeuerwehrmann befördern und Dienstaltersabzeichen verleihen: Franz Grafenauer und Sebastian Rinnerer sind seit 10 Jahren aktiv, seit 20 Jahren Tobias Achatz, Josef Eiglmeier, Benjamin Guntkowska, Michael Kargl, Christian Köppl, Andreas Kraus und Paul Miedl. Das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst wurde an Stefan Amann, Hermann Leitl , Manfred Amann, Markus Bauer, Sebastian Christlmeier, Markus Köppl, Josef Kraus und Hans-Jürgen Spannmacher verliehen, für 40 Jahre an Johann Schwarz. Für die „Meistbeteiligung“ an Übungen und Einsätzen wurde Hans-Jürgen Spannmacher, Stuiber Laurin und Spannmacher Gerhard jun. gedankt.

Im seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Robert Bauer sowohl bei den Leitern der Jugendfeuerwehr als auch bei den Aktiven und den Vereinsmitgliedern, die alle ehrenamtlich zum wohl der Gemeindebürger- und bürgerinnen ihre Freizeit opfern und im Ernstfall ihr Leben aufs Spiel setzen. Die Wasserversorgung werde derzeit optimiert, was auch dem abwehrenden Brandschutz in den Gemeinderandlagen zu Gute  kommt. Die Feuerwehr werde demnächst auch mit einem Defibrillator ausgerüstet, um die Sicherheit der Mitbürger, aber auch der Einsatzkräfte zu erhöhen.

Nach dem Hinweis auf anstehende Veranstaltungen wie den Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder am 15. Mai, das Hallenfest am 21. Mai und das Sonnwendfeuer auf der Rusel am 25. Juni konnte Vorsitzender Stefan Zacher die Versammlung schließen, nachdem keine Wünsche und Anträge vorgebracht wurden.

Vorsitzender Stefan Zacher (v. l.), Sepp Stangl, Franz Zacher, Bürgermeister Robert Bauer, Stefan Amann, Markus Bauer, Josef Kraus (verdeckt), Markus Köppl, Tobias Achatz, Hermann Leitl, Manfred Amann, Christian Köppl, Sebastian Christlmeier, Andreas Kraus, Helmut Schober, Michael Kargl, Paul Miedl, Benjamin Guntkowska und Kommandant Alexander Grafenauer.

Bernhard Süß

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