Breitbandausbau Schaufling

Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Netzausbau in den Außenbereichen der Gemeinde gewonnen. Die davon betroffenen Haushalte können künftig mit maximalem Tempo im Internet surfen. Die Anschlüsse bieten beim Herunterladen eine Geschwindigkeit bis zu einem Gigabit pro Sekunde. Beim Heraufladen sind es bis zu 500 Megabit pro Sekunde. Damit hat der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet, wie beispielsweise Video-Streaming oder Arbeiten von zu Hause aus. Er eignet sich auch für Telemedizin und Smart Home. Die Telekom wird mehr als 15 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und zwei Netzverteiler aufstellen. Die Leitung geht direkt ins Haus. Die Übertragung der Signale erfolgt optisch.

Beim Vertragsabschluss (v.l.) Robert Bauer, Markus Münch, Wilhelm Köckeis und VG-Geschäftsstellenleiter Manfred Hunger

„Schnelles Internet ist heute ein Muss“, sagte Bürgermeister Robert Bauer bei der Unterzeichnung des Vertrages. „Nur eine Kommune mit digitaler Infrastruktur ist attraktiv für Familien und Unternehmen.“ „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot die Gemeinde überzeugen konnten“, stellte Markus Münch, Regionalmanager der Deutschen Telekom fest. „Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft in Schaufling. Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen.“ Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Sie wählt eine Tiefbau-Firma aus und bestellt Material. Parallel dazu holt sie Baugenehmigungen ein. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse buchen.
Damit die Telekom das Projekt umsetzen kann, benötigt sie die Unterstützung der Eigentümer der Immobilien. „Glasfaser gibt es nur gemeinsam“, sagt Wilhelm Köckeis, Key-Account-Manager bei der Telekom Technik GmbH. „Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchen wir das schriftliche Einverständnis des Eigentümers. Sonst dürfen wir sein Haus nicht mit Glasfaser anschließen.“ Die Telekom kontaktiert deshalb die Eigentümer direkt, sobald die Kommune die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat. Für die Umsetzung der Maßnahme wird mit einem Zeitraum von vier Jahren gerechnet.

Text und Foto: Schröck