Aktuelle Informationen zu Unterstützungsangeboten für Unternehmen in Bayern

Bayern stellt zehn Milliarden Euro für Corona-Krise zur Verfügung

Aktuelle Informationen zu Unterstützungsangeboten für Unternehmen in Bayern finden Sie hier:

https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

*       Ein Großteil aller Hilfspakete betrifft die Absicherung von Darlehen oder Bürgschaften. Das sind keine Gelder, die direkt an Unternehmen ausbezahlt werden.
Dadurch, dass der Staat, vereinfacht gesagt, das Ausfallrisiko der Banken übernimmt, können insolvenzbedrohte Unternehmen überhaupt erst an Kredite kommen.
Die verbilligten Darlehen müssen wieder beglichen werden, sobald die Unternehmen wieder solvent sind!
Ansprechpartner: Hausbank oder LfA
*       Ein weiterer Teil der Hilfen betrifft die Stundung von Steuerzahlungen bzw. das Anpassen von Zahlungsterminen, sodass Unternehmen solvent belieben (z.B. um Löhne bezahlen zu können).
Ansprechpartner: Finanzamt

*       Die dritte wichtige Säule sind die erweiterten Kurzarbeitsregelungen und -zahlungen. Mit Kurzarbeit kann bei vorübergehendem Arbeitsausfall (v. a. Entfall von Aufträgen) vermieden werden, dass Mitarbeitern gekündigt werden muss, weil das Unternehmen die Löhne nicht mehr bezahlen kann. Um in diesen Fällen den Verdienstausfall der Arbeitnehmer teilweise auszugleichen, können die Arbeitnehmer unter bestimmten Voraussetzungen eine Entgeltersatzleistung aus der Arbeitslosenversicherung, das so genannte Kurzarbeitergeld, beanspruchen.
Ansprechpartner: Bundesagentur für Arbeit (https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus <https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus> ).
Betriebe, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beantragen möchten, müssen die Kurzarbeit zuvor bei der zuständigen Agentur für Arbeit <https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/metasuche/suche/dienststellen?in=arbeitsagenturen>  melden.
Diese prüft dann, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind.