Wasserversorgung Böhaming

Für gut 40 Einwohner von Böhaming sind etwaige oder tatsächliche Probleme mit der Wasserversorgung Geschichte. Als eine der letzten Ortschaften in der Gemeinde wurde Böhaming an die gemeindliche Wasserversorgung angeschlossen. Als günstigste Lösung erwies sich der Anschluss an das Leitungsnetz der Nachbargemeinde Lalling in Ginn.

Die interkommunale Zusammenarbeit wurde durch das Entgegenkommen der Lallinger möglich, die für Böhaming mittels Wasserlieferungsvertrag eine jährliche Wassermenge von 1 500 Kubikmeter zur Verfügung stellen. Innerhalb vom etwa drei Monaten wurde die Maßnahme bis auf Restarbeiten abgeschlossen. Von ungefähr 1 300 Meter Zubringerleitung von Ginn nach Böhaming konnte knapp ein Kilometer kostengünstig eingepflügt werden. Zur Freude von Bürgermeister Robert Bauer kann der geschätzte Kostenrahmen von etwa 257 000 Euro eingehalten werden. Die Gemeinde kann mit einem Staatszuschuss von etwa 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten rechnen. Der Gemeindechef bedankte sich bei der Baufirma für die gute Zusammenarbeit.

Text und Foto: Schröck