Siegerwanderung Goldsteigfest

Die Preisträger wandern mit Bürgermeister Bauer und Jakob Wünsch auf dem Dreisessel

Beim diesjährigen Schauflinger Goldsteigfest mit Christophorusmarkt sorgten neben diversen Attraktionen auch das „Bürgermeister-Aufwiegen“ sowie das „Russische Kegeln“ für einen kurzweiligen Festtag in Schaufling. Für die jeweils Erstplatzierten winkte als Siegerpreis eine exklusive geführte Wanderung mit Bürgermeister Robert Bauer und Mythenforscher Jakob Wünsch samt Verköstigung. Nachdem die bereits für Oktober anvisierte Wanderung auf Grund schlechten Wetters kurzfristig abgesagt werden musste konnte diese Anfang November bei bestem Herbstwetter nun doch noch zur Freude aller Beteiligten stattfinden. Ziel der Wanderung: Der Dreisessel oder besser gesagt das Plöckensteinmassiv rund um das Dreiländereck Tschechien-Österreich-Bayern. Walter Rinnerer aus Wetzenbach sowie Andreas Scholz auch Achslach, die zwei Erstplatzierten beim schätzen des Gewichtes von Bürgermeister Robert Bauer und der 10jährige Simon Berndl aus Ensbach, welcher beim Russischen Kegeln den respektablen ersten Platz erreichte, machten sich somit zusammen mit Bürgermeister und Mythenforscher auf um einen tollen Tag zu erleben. Beginn der Wanderung war direkt auf dem den Meisten gut bekannten Dreisessel. Bereits hier begannen die interessanten Ausführungen zu Region und Geschichte. Natürlich kamen auch, immer gepaart mit einer schönen Prise Humor, die mythologischen Ausführungen nicht zu kurz. So war es für alle immer wieder faszinierend festzustellen wie sehr sich die mythologischen Erzählungen von frühester Menschheit an über diverse Zeitepochen und verschiedenste Erdteile hinweg unabhängig voneinander bis hinein in die Gegenwart immer wieder überschneiden und bis heute nachweislich von wesentlicher Bedeutung sind. Jakob Wünsch bewies einmal mehr sein fundamentiertes Wissen bei den sehr interessanten Ausführungen.

Die Wandergruppe am bayerischen Plöckenstein.

So ging es bei klarer Fernsicht, tollen Ausblicken und fast schon schweißtreibender Hitze vom Dreisesselberg über den bayerischen Plöckenstein bis hin zum Dreiländereck am österreichischen Plöckenstein vorbei rund um einen Teil des großen Plöckensteinmassivs. Überwältigend war die sprichwörtliche „Mondlandschaft“ welche bedingt durch Käferbefall und Orkan Kyrill seit mehreren Jahren auf dem Höhenzug vorzufinden ist. Natürlich durfte, als kulinarischer Gegenpart, auch eine kleine Zwischenbrotzeit während der zahlreichen geistigen und optischen Eindrücke verschiedenster Weise nicht fehlen.

Beim Einstieg ins Steinerne Meer gibt Mythenforscher Jakob Wünsch interessante Informationen weiter.

Bei der Rückwanderung vom Dreiländereck zum Dreisesselberg nahmen die Wanderer noch die einerseits zwar anspruchsvolle, dafür aber auch landschaftlich sehr schöne Route über das Steinerne Meer. Die atemberaubenden Blockmeerformationen dieser besonderen Naturschönheit sorgten für erstaunte und überwältigte Gesichter. Natürlich gab es auch hierzu jede Menge interessantes zu erzählen.

 

 

Die Wandergruppe bei einer Rast auf dem Steinernen Meer.

Für alle Preisträger war es ohnehin interessant neben dem mehr oder weniger gut bekannten Dreisessel nun auch einmal das darum liegende Gebiet etwas besser kennen lernen zu können, sowohl optisch als auch mit den dazugehörigen geschichtlichen und mythologischen Informationen und Hintergründen. Nach einem interessanten und kurzweiligen „Wandertag“ kehrte man anschließend noch in Neuschönau ein um den tollen Tag bei einem gemeinsamen Essen ausklingen zu lassen. Auch dort wurden noch in geselliger Runde zu fünft zahlreiche Anekdoten des vergangenen Tages sowie weitere interessante Details ausgetauscht. Zum Abschluss des Tages freuten sich Bürgermeister Robert Bauer sowie Mythenforscher Jakob Wünsch über die gesellige Runde und bedankten sich bei den äußerst sympathischen Preisträgern über deren Gesellschaft. Auf die Frage ob sie mit dem „Preis“ zufrieden gewesen wären bedankten diese sich für einen schönen, abwechslungsreichen und informativen Herbsttag. Auch sie haben die äußerst gesellige sowie interessante Wanderung sehr genossen und resümierten über einen tollen Preis welcher die Erwartungen ihrerseits absolut erfüllte.

Die Preisträger mit Bürgermeister Robert Bauer beim „kraxeln“.