ILE-Treffen in Außernzell

Zum 16. Arbeitstreffen haben sich die Vertreter der in der ILE Sonnenwald zusammengeschlossenen Gemeinden beim ZAW in Außernzell getroffen. Teilgenommen haben auch Andrea Rothkopf (Rothkopf Projektmanagement), Professor Dr. Konrad Schindlbeck (Commit Institut), Michael Kreiner und Sebastian Gaigl (Amt für Ländliche Entwicklung Landau) sowie Michaela Karbstein (Landratsamt Deggendorf).

Werksleiter Karl-Heinz Kellermann erhielt Gelegenheit, den ZAW vorzustellen. ILE-Vorsitzender Leopold Ritzinger (Bürgermeister Zenting) teilte mit, dass die im ILEK enthaltenen Projekte umgesetzt werden können. Die durch Andrea Rothkopf und Dr. Konrad Schindlbeck erarbeiteten Projekte gehen zu Ende. Die ILE wolle mit beiden weiter zusammenarbeiten. Für die Projekte „Effizienzsteigerung der Dienstleistungs- und Versorgungseinrichtungen“ und „Realisierung von gemeinsamen Gewerbegebieten“ sollen von drei Firmen Angebote eingeholt werden. Das aus den Bürgermeistern Robert Bauer (Schaufling), Gerhard Strasser (Auerbach) und Alois Oswald (Schöllnach) sowie Klaus Repper (Geschäftsleitung ILE) bestehende Entscheidungsgremium wird die Angebote prüfen, die Vergabe einleiten und beim Amt für Ländliche Entwicklung eine Förderung beantragen. Gefördert werden können nur ILE-bezogene Aufgaben.

Die Bürgermeister Robert Bauer und Alfons Gramalla (Grattersdorf) sowie Andrea Rothkopf haben im Handlungsfeld „Lebensqualität und Regionalbewusstsein“ bereits wichtige Punkte abgeklärt. Für die weitere Arbeit wird eine Umsetzungsbegleitung beantragt. Für das zunächst notwendige Kommunikationskonzept werden von Marketing-Büros Angebote eingeholt. Die Bürgermeister Bauer und Gramalla, Klaus Repper und der Schöllnacher Geschäftsleiter Johann Sonnleitner entscheiden über Auswahl der Büros, die Vorbereitung der Vergabe und den Förderantrag an das Amt für Ländliche Entwicklung.

Für das Projekt „Funktionsaufteilung“ wird ein Umsetzungsteam mit Bürgermeister Christian Mayer (Hengersberg), Alfons Gramalla sowie Alexander Hartmannsgruber (VG Schöllnach) und Dr. Schindlbeck gebildet. Wie eine Funktionsaufteilung funktionieren kann, erläuterte der Vorsitzende am Beispiel Standesamt, dass nach Grafenau ausgelagert ist. Die Zusammenarbeit funktioniere einwandfrei. Drei Angebote werden eingeholt. Eine Entscheidung über die Einführung von Problemlösern wurde für sechs Monate zurückgestellt.

Der Vorsitzende sprach sich für die Gründung eines Senioren-Netzwerkes aus.

Michael Kreiner informierte über die aktuellen Fördermöglichkeiten über das Amt für Ländliche Entwicklung. Für die neue Staatsregierung werde die Stärkung des ländlichen Raumes eine große Aufgabe sein. Durch die Aufstockung der Fördermittel für 2019 und 2010 schaffe der Freistaat neue Investitionsmöglichkeiten. Mit der neuen „Innen-vor-Außen“ bestehe die Möglichkeit einer Förderung von 90 Prozent, wenn die Gemeinden hierfür einen Grundsatzbeschluss fassen. Aktuell stehen für den Ausbau eines Kernwegenetzes zwei Millionen Euro zu Verfügung. Für 2019 wird der Ansatz auf acht Millionen Euro erhöht. Künftig muss nicht mehr für jedes Projekt ein Verfahren durchgeführt werden. Es werden vielmehr alle ILE-Kernwege in einem Verfahren zusammengefasst.

Das nächste Arbeitstreffen findet am 21. Januar 2019 in Grattersdorf statt. vgl