Gemeinderatsitzung Schaufling – Juli 2018

Nach Fertigstellung des ISEK möchte die Gemeinde die Objektplanung für das List-Anwesen und die Gestaltung der Dorfmitte in Auftrag geben. Die Regierung hat der Gemeinde empfohlen, bei mehreren Planungsbüros anzufragen. In der jüngsten Sitzung hat sich der erste Architekt vorgestellt und die Räte über seine bisherigen Planungen informiert. Vorgestellt hat sich auch eine Firma, die die Wärmeversorgung öffentlicher Gebäude übernimmt. In Betracht für Schaufling käme ein Blockheizkraftwerk, mit deren Energie die Gebäude in der Dorfmitte versorgt werden könnten.

Beteiligen möchte sich die Gemeinde an der neuen Förderinitiative, mit der Maßnahmen nach dem Städtebauförderprogramm eine um 20 Prozent höhere Förderung erhalten können, wenn sie sich durch Beschluss verpflichten, vorrangig Innenentwicklung zu betreiben. Da die Gemeinde nach Fertigstellung des ISEK mehrere Maßnahmen zur Förderung anmelden möchte, ist die zusätzliche Zuschussmöglichkeit von großer Bedeutung. Der Entwurf des ISEK ist um eine auf die Innenentwicklung ausgerichtete Entwicklungskonzeption zu ergänzen. Im Rahmen der neuen Initiative sind auch Bauflächenausweisungen im Flächennutzungsplan zu prüfen, die langfristig nicht benötigt werden.

Endgültig verabschiedet wurde die Außenbereichssatzung Klessing, mit der der Bau eines Hauses im Nordosten der Ortschaft ermöglicht werden soll. Um den Außenbereich größtmöglich zu schonen, wird auf Wunsch der Unteren Naturschutzbehörde der Geltungsbereich reduziert. Ein Hausbau bleibt aber möglich.

Fertiggestellt wurde auch der Bebauungs- und Grünordnungsplan „Bachwiesen II“, der den Bau von zwei Häusern im Westen des Baugebietes vorsieht.

Zugestimmt wurde dem Bauantrag von Oskar Mittermeier zum Einbau von Dachgauben im Speicher des Wohnhauses als Ersatz für defekte Dachflächenfenster in Nadling sowie einem Antrag von Benjamin Guntkowska auf isolierte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Heidgrund“ für die Errichtung eines überdachten Stellplatzes.

Keine Einwände hatten die Räte gegen den Jahresabschluss 2017 der VHS Deggendorfer Land.

Text: Schröck